Um ein wenig die Vielfalt von Ehrenamt in der Kirche zu verdeutlichen, berichten wir hier von einigen Menschen und ihrem Engagement. Das ist natürlich nur eine kleine Auswahl. Scheuen Sie sich nicht, selbst zu fragen, wieso jemand sich in der Kirche engagiert und was er/ sie dabei erlebt.
Einführung von Bernd Dietrich als Kurator
Im Gottesdienst am 24.9.2023 wurde Bernd Dietrich als Kurator in seine Aufgabe eingeführt. „Kurator“ ist eine neugeschaffene Ausbildung der Landeskirche. Ziel ist es, in Zeiten von zunehmendem Mangel an Hauptamtlichen, Ehrenamtliche fortzubilden, damit sie mehr Verantwortung in den Gemeinden übernehmen können. Als erster in unserem Dekanat hatte nun Bernd Dietrich diese Ausbildung erfolgreich absolviert.
Mit seiner neuen Ausbildung übernimmt Bernd Dietrich Verantwortung in bestimmten Bereichen der Kirchengemeinde. Konkret heißt das:
- Er ist verantwortlich für die Zusammenarbeit zwischen Vereinsring und Kirchengemeinde, insbesondere für das Sommerfest
- Er ist Ansprechpartner für die Feste der Kirchengemeinde
- Er ist weiterhin Vorsitzender des Friedhofsausschusses und Mitglied des Kirchenvorstandes
Die Vertrauensfrau des Kirchenvorstands, Dr. Kerstin Pechtold-Kuch überbrachte im Gottesdienst die Glückwünsche der Gemeinde. Ein Regenschirm mit vielen Unterschriften von Gemeindemitgliedern sollte den Rückhalt der Gemeinde für Bernd Dietrich in seiner Aufgabe symbolisieren. „Die Ausbildung von Bernd Dietrich zum Kurator ist ein wichtiger Baustein, dass wir uns als Kirchengemeinde fit machen für die Zukunft“, sagte dazu Pfarrerin Judith Haar-Geißlinger. „Ehrenamt in der Kirchengemeinde ist ganz vielfältig. Wir freuen uns, wenn sich viele andere mit anstecken lassen und Verantwortung in ihrer Gemeinde - wie auch immer - übernehmen.“
Interview mit Dr. Kerstin Pechtold-Kuch über ihr Engagement in der Landessynode
Dr. Kerstin Pechtold-Kuch ist Mitglied unseres Kirchenvorstands und gleichzeitig Mitglied der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, dem höchsten Entscheidungsgremium unserer Kirche.
Tom Brand wird neuer zweiter Vorsitzender des Ökumenischen Diakonievereins
Kleinheubach November 2021 - Thomas Brand wurde in der Mitgliederversammlung des Ökumenischen Diakonievereins Kleinheubach als neuer zweiter Vorsitzender gewählt. Er übernimmt damit diese Aufgabe von Pastoralreferentin Kerstin Gerlach, die in einen neuen Arbeitsbereich gewechselt ist...
Thomas Brand wurde in der Mitgliederversammlung des Ökumenischen Diakonievereins Kleinheubach als neuer zweiter Vorsitzender gewählt. Er übernimmt damit diese Aufgabe von Pastoralreferentin Kerstin Gerlach, die in einen neuen Arbeitsbereich gewechselt ist. Als Mitglied des katholischen Pfarrgemeinderats repräsentiert Thomas Brand auch die örtliche katholische Gemeinde.
Der Ökumenische Diakonieverein Kleinheubach verbindet das soziale Engagement der beiden Kleinheubacher Kirchengemeinden. „Uns ist wichtig, als Christen das soziale Leben am Ort mitzugestalten“, sagt der evangelische Pfarrer Sebastian Geißlinger. Besonders auffällig tut dies der Diakonieverein mit seinem Spendenparlament. Eine einfache Idee, die viel Resonanz gefunden hat: Bürger und Firmen spenden, und entscheiden dann gemeinsam, welche soziale Projekte vor Ort mit dem Geld gefördert werden sollen.
„Die Idee des Spendenparlaments hat mir sofort gefallen“, sagt Thomas Brand. „Dass alle mitbestimmen können, ist einfach zeitgemäß“. Als Sprecher des Spendenausschusses organisiert Thomas Brand nun das Spendenparlament maßgeblich.
In diesem Jahr wird das Spendenparlament noch einmal per Briefwahl abstimmen, welche sozialen Projekte und Initiativen mit insgesamt 4000 € gefördert werden. „Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht im vergangenen Jahr. Mehr als 50% der Spenderinnen und Spender haben mit abgestimmt“, erklärt Brand. „Außerdem sind wir so von den Unwägbarkeiten der Corona-Pandemie sicher.“ Allen Spendern und Mitgliedern des Diakonievereins werden Ende November die Wahlunterlagen geschickt.

