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Liebe Leserinnen und Leser!
Eines meiner intensiven Pfingsterlebnisse liegt einige Jahre zurück. Wir waren auf Fahrradtour: mit Zelt und Schlafsack, Kocher und Isomatte.
In der Bibel heißt es in der Pfingstgeschichte: „Plötzlich hörte man ein mächtiges Rauschen, wie wenn ein Sturm vom Himmel herabweht.“ Wir hatten gerade unser Zelt auf einem Campingplatz am See aufgebaut, da hörten wir ein Rauschen. Ein mächtiges. Eine Gewitterfront kam über den See auf uns zu. Der Sturm wehte vom Himmel herab. Und ehe wir uns versahen, standen wir im Hagel, klammerten uns an die Zeltstangen um unser Zelt zu retten… Als alles vorüber war, saßen wir erschöpft neben unserem zusammengebrochenen Zelt.
Man sagt ja so: Auf dem Campingplatz kümmert sich jeder um seine eigene „Scholle“, sieht nicht nach rechts und links – höchstens mit Beschwerden: Das Zelt bitte nicht so dicht an den Wohnwagen, die Kinder sind zu laut… Aber nach diesem Gewitter lag ein Geist in der Luft, der aus Menschen eine Gemeinschaft macht. Der Platzwart ging herum, brachte Zange und Klebeband. Die „Nachbarn“ zur Linken liehen uns riesengroße Heringe zum erneuten Festmachen des Zeltes. Und das Beste: Der Wohnwagen hinter uns öffnete seine schmale Tür, wir wurden eingeladen, doch ins Trockne zu kommen. Wir hatten noch Würstchen in der Dose, die teilten wir geschwisterlich und lernten uns kennen. Obwohl wir uns nicht kannten auf diesem Campingplatz: Wir fühlten uns verbunden. Wir sprachen nach diesem Gewitter eine Sprache: Wir fragten uns, wie wir uns gegenseitig helfen und unterstützen könnten.
Die Bibel erzählt in der Pfingstgeschichte: Mit dem Rauschen kam der Geist Gottes vom Himmel und erfüllte jeden. Und sie fingen an, in verschiedenen Sprachen zu reden. Es waren Leute aus Rom da und aus  Kreta und Arabien… Und die Menschen wunderten sich: Obwohl sie alle unterschiedliche Sprachen sprachen, fühlten sie sich verbunden und jeder hörte in seiner eigenen Muttersprache die anderen von den großen Taten Gottes reden.

Ich wünsche Ihnen diesen Geist der Gemeinschaft!

Ihre Pfarrerin Judith Haar-Geißlinger & Pfarrer Sebastian Geißlinger

 

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KABUM = Konfirmierte am Bayerischen Untermain!

KABUM ist das Angebot der Kirchengemeinden im Dekanat Aschaffenburg für Konfirmierten und alle Jugendlichen ab 13 Jahren.

KABUM soll dieses Jahr stattfinden - wir arbeiten fest daran. Deswegen wird KABUM dieses Jahr etwas anders: keine gemeinsame Busfahrt, keine Übernachtung. Aber am Programm ändert sich nichts! Freue dich auf einen Tag Musik, Geschichten, tollen Workshops, Reden über Gott und die Welt und Gemeinschaft mit deinen Freunden!

Kinder entdecken Kirche in der Corona Zeit

Türen der Kleinheubacher Kirche sind offen für Klein und Groß


Die Türen der evangelischen Kirche in Kleinheubach sind für Groß und Klein geöffnet. Jeden Tag von 10 bis 19 Uhr.

Für Kinder gibt es jede Woche neues und spannendes zu entdecken!

Bei leiser Musik gibt es für Erwachsene wöchentliche neue Impulse zum Darübernachdenken und die Möglichkeit der Besinnung.